UN Action
UNFCCC Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen
Beim Erdgipfel in Rio de Janeiro unterzeichneten 154 Staaten einen internationalen Vertrag – das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen. Die Regierungen sagten zu, unverbindliche Maßnahmen einzuführen, um den Ausstoß von Treibhausgasen – vor allem in den Industrieländern – zu reduzieren. Das Rahmenübereinkommen trat 1994 in Kraft.IPCC Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen
Die Zwischenstaatliche Sachverständigengruppe über Klimaänderungen wurde von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und dem UNO-Umweltprogramm (UNEP) gegründet. Die IPCC soll Entscheidungsträger und andere, die sich für den Klimawandel interessieren mit objektiven Informationen versorgen. Die IPCC forscht nicht selbst und sammelt auch keine klimarelevanten Daten.
UNEP Umweltprogramm der Vereinten Nationen
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen ist im UNO-System die zentrale Stelle für alle Umweltfragen auf globaler und regionaler Ebene. Seine Aufgabe ist es, Umweltmaßnahmen zu koordinieren, weltweit die Umwelt zu beobachten sowie Regierungen und die internationale Gemeinschaft auf Notfälle und Risiken aufmerksam zu machen.
WMO Weltorganisation für Meteorologie
Die Weltorganisation für Meteorologie untersucht den Zustand der Atmosphäre und die Wechselwirkung mit Ozeanen, dem Klima und Wasserressourcen. Die WMO spielt bei der Koordination der Maßnahmen gegen den Klimawandel eine führende Rolle.
Weltbank
Die Weltbank finanziert Maßnahmen, durch die in Entwicklungsländern eine nachhaltige Wirtschaft entstehen und Strategien gegen den Klimawandel umgesetzt werden können.
IMF Internationaler Währungsfonds
Beim Klimawandel arbeitet der Internationale Währungsfonds mit den UNO-Organisationen und der Weltbank zusammen. Der Fonds berät Mitgliedsstaaten, in welchen Bereichen der Klimawandel einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft und die finanzielle Stabilität haben könnte.
WHO Weltgesundheitsorganisation
Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt die Mitgliedsstaaten, mögliche Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel zu erkennen und zu vermeiden. Dazu entwickelt die WHO momentan eine globale Strategie.
FAO Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation hilft vor allem Entwicklungsländern, ihre Landwirtschaft an klimabedingte Änderungen anzupassen.
UNIDO Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung
Die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung fördert den Technologietransfer und unterstützt Kleinunternehmen sowie Umweltmanagement.
UNDP Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen
Als globales Entwicklungsnetzwerk der UNO versucht das Entwicklungsprogramm, Projekte zu fördern, durch die sich die Menschen an den Klimawandel anpassen oder ihn aufhalten können. Diese Projekte sollen den damit verbundenen weltweiten sozio-ökonomischen Prozess nicht verlangsamen, sondern beschleunigen.
UNCTAD Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen
Die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen soll die Entwicklungsländer dabei unterstützen, mit den klimabedingten Folgen für Handel und Entwicklung umgehen zu können. Dabei geht es auch um bessere Handels- und Investitionsmöglichkeiten.
WFP Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen
Das Welternährungsprogramm hilft Menschen nach Dürren, Flutkatastrophen oder Wirbelstürmen. Solche Naturkatastrophen haben sich allein in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.
UNDESA Hauptabteilung für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten
Die Hauptabteilung für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten des UNO-Sekretariats unterstützt die Mitgliedsstaaten bei ihren Verhandlungen in vielen zwischenstaatlichen Organen beim Thema Klimawandel.



UN Action on climate change




