Countdown bis Kopenhagen

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Obama sagt Präsidentin der Klimakonferenz in Kopenhagen Unterstützung zu

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Connie HedegaardStaats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt werden sich im Dezember beim Klimagipfel in Kopenhagen treffen, um ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu beschließen. Connie Hedegaard, die dänische Umwelt- und Energieministerin, hatte bereits als führende Klimapolitikerin des Gastgeberlandes den Vorsitz bei der Klimakonferenz im polnischen Posen im Dezember 2008 übernommen.

Das Treffen in Kopenhagen ist bereits die 15. Konferenz der Vertragsstaaten des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC). Daher wird der Klimagipfel auch als COP 15 bezeichnet.  


COP steht für „Conference of the Parties“, also Konferenz der Vertragsstaaten, und bildet das höchste Organ des Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen. Mitglieder des Organs sind die Umweltminister, die sich einmal im Jahr treffen und die Entwicklungen des Übereinkommens besprechen.

„Auf Bali im Jahr 2007 haben sich alle Länder dieser Welt darauf geeinigt, dass in Kopenhagen ein neues Abkommen beschlossen werden soll,“ sagte Ministerin Hedegaard dem UNRIC Magazin. „Seit dem hat sich der Klimawandel beschleunigt, wodurch die Frist noch wichtiger geworden ist. Klimawandel muss weltweit bekämpft werden. Das Ziel ist es, in Kopenhagen ein umfassendes und weltweit geltendes Klimaabkommen zu beschließen.“

Dabei geben die Erklärungen und Maßnahmen des amerikanischen Präsidenten Obama Grund für Optimismus. „Die Unterstützung des Kampfs gegen den Klimawandel durch die USA ist enorm wichtig. Ich bin zuversichtlich mit Blick auf die ersten Signale von Präsident Barack Obama“, so Hedegaard. „Das zeigt, dass die USA bereit sind, wieder aktiv an den Verhandlungen teilzunehmen und auch etwas gegen die Treibhausgas-Emissionen im eigenen Land zu tun. Wir müssen jetzt dringend mit der neuen Regierung zusammenarbeiten und weiter klären, wie der Beitrag und das Engagement der USA genau aussehen werden.“

Sie stimmt mit dem US-Präsidenten überein, dass die Finanzkrise kein Grund sein darf, nichts gegen den Klimawandel zu tun. „Im Gegenteil: die politischen Richtlinien, die für den Kampf gegen den Klimawandel nötig sind, haben viel mit den Richtlinien gemeinsam, mit denen Arbeitsplätze geschaffen und unsere Volkswirtschaften wieder angekurbelt werden können“.

Das Jahr der Möglichkeiten

Yvo de Boer, Leiter des UNO-Klimasekretariats (UNFCCC) stimmt mit der dänischen Ministerin überein. In einer Rede vor Abgeordneten des britischen Parlaments am 26. Januar zitiert er den UNO-Generalsekretär mit den Worten “das Jahr 2009 ist das Jahr des Klimawandels”. „2009 ist außerdem das Jahr der Möglichkeiten“, so de Boer weiter. „Es ist ermutigend, dass die Wirtschaftskrise von Einigen – wie der EU, den USA und China – als Chance genutzt wird, um Energiepolitik umweltfreundlicher zu gestalten. Kopenhagen 2009 bietet die Möglichkeit, mit einem neuen Abkommen wirtschaftliche Möglichkeiten ‚grüner’ zu machen“.

Zusätzlich zum Klimagipfel in Kopenhagen (7.- 18. Dezember), wird es in diesem Jahr noch vier weitere wichtige UNFCCC-Treffen geben. Die ersten drei finden in Bonn statt (29. März – 8. April, 1.-12. Juni und 10.- 14. August 2009) und das vierte im September in Bangkok.

Die Teilnehmer der Konferenz im polnischen Posen haben beschlossen, dass der erste Textentwurf für ein neues Klima-Abkommen auf dem Treffen von UNFCCC in Bonn im Juni 2009 vorgestellt werden soll.

Außerdem gab UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon auf der Konferenz in Posen bekannt, dass er einen Weltgipfel während der Generalversammlung im September einberufen wird, um den Verhandlungsprozess zu beschleunigen.

Coole Freunde

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Jeder kann etwas bewirken – coole Botschaft von Connie Hedegaard

Wir sind verantwortlich
coole Botschaft von Margot Wallström


Die Politiker haben noch nicht die richtigen Maßnahmen ergriffen – coole Botschaft von Yvo de Boer
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